• 39. Verbesserung der Strukturen im Naturschutzbereich
  • Auszug Regierungsaussage

  • Le Gouvernement transférera toutes les compétences en matière de la gestion forestière au Ministère ayant dans ses compétences l’Environnement naturel.

    Le Gouvernement entend renforcer et déterminer clairement les missions de l’Administration de la Nature et des Forêts d’un côté et des Services pour la Protection de la Nature au sein du Ministère de l’autre côté. Il entend soutenir une organisation décentralisée de la protection de la nature en complétant le réseau des stations biologiques sur tout le territoire, afin que les communes et les acteurs locaux, tels que les associations de protection de la nature et de l’environnement, puissent contribuer à atteindre le bon état de conservation des espèces et habitats.
    Dans cette optique, la loi régissant le Fonds pour la protection de l’environnement (FPE) sera révisée afin de faciliter aux petites municipalités l’adhésion aux syndicats pour la protection de la nature.

  • Stand der Umsetzung/Meco-Kommentar Stand der Umsetzung/Meco-Kommentar

  • Der geplante Kompetenztransfer betreffend Waldbewirtschaftung wurde durchgeführt, eine klarere Aufgabenteilung zwischen Naturverwaltung und Genehmigungsabteilung im Ministerium wurde angegangen. Begrüßenswert ist die konsequente Erstellung der Managementpläne der NATURA 2000 Gebiete. Ob die geplanten “Comité de gestion” sich in ihrer geplanten Aufstellung bewähren, bleibt zu beweisen. Weiterhin bestehen immer noch qualitative Mängel (z.B. ungenügende Beachtung des Artenschutzrechtes) respektiv scheint das Bewertungssystem nicht einheitlich zu sein. .

    Positiv zu bewerten sind die Anstrengungen des Ministeriums, um eine flächendeckende Präsenz der biologischen Stationen zu erzielen und somit die Lücken im Osten Luxemburgs zu schließen. Allerdings handelt es sich hierbei erst um einen 1. Schritt, da diese Gemeinden nicht Vollmitglied in einem Naturschutzsyndikat sind, sondern nur eine sogenannte Kooperationskonvention unterzeichnet haben.

    Die Absicht der Regierung, kleine Gemeinden bei einem Beitritt in ein Naturschutzsyndikat im Rahmen der Revision des Umweltfondsgesetzes zu unterstützen, wurde im deponierten Naturschutzgesetzesprojekt, das auch punktuelle Änderungen im Umweltfondsgesetz beinhaltet, nicht umgesetzt. Das wiederum steht im Widerspruch zum Regierungsanspruch, den kommunalen Naturschutz zu stärken.