• 21. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung
  • Auszug Regierungsaussage

  • Des compétences horizontales seront davantage intégrées dans l’enseignement fondamental et dans l’enseignement secondaire pour favoriser l’éducation au développement durable, l’éducation aux médias et aux technologies de l’information et de la communication (TIC) ainsi que la politique en vue de l’accès au droit de vote des jeunes à partir de l’âge de 16 ans.

    L’éducation au développement durable (EDD) sera introduite dans les cursus des services d’éducation et d’accueil, de l’école fondamentale ainsi que du secondaire. A cet effet, le Gouvernement élaborera un programme étendu de formation continue pour le personnel en place et veillera à l’intégration de l’EDD à la formation initiale des multiplicateurs (tels les enseignants du fondamental et du secondaire, éducateurs et éducateurs gradués).

  • Stand der Umsetzung/Meco-Kommentar Stand der Umsetzung/Meco-Kommentar

  • Nachdem die UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ (2005 – 2014) abgelaufen ist, muss festgestellt werden, dass Luxemburg mit Ausnahme punktueller Initiativen im nicht formalen Bildungsbereich, keine einzige strukturell wirksame Massnahme des Aktionsplanes umgesetzt hat. Nach Kenntnisstand des Mouvement Ecologique laufen derzeit keine Arbeiten im Hinblick auf eine strukturelle Umsetzung in Schulprogrammen oder Weiterbildung von Multiplikatoren. Eine verstärkte Förderung überfachlicher Kompetenzen (z.B. ein Problem aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren und bewerten zu können, Entwicklungen zu antizipieren, Handlungsalternativen entwickeln zu können…) ist auch nach der Sekundarschulreform nicht erkennbar.

    Das Nachhaltigkeitsministerium hat im Juni 2017 ein interministerielles Komitee, an dem auch Akteure der Zivilgesellschaft teilnehmen können, ins Leben gerufen. Hier soll über die Zukunft der Bildung für nachhaltige Entwicklung diskutiert werden. Jedoch ist bis zu diesem Zeitpunkt unklar, wie die Zukunft dieses Komitee’s aussieht, geschweige denn mit welcher Strategie das Ministerium gedenkt, dass sich auf diesem Punkt etwas bewegt. Klar ist nur, dass das Gremium sehr stark in den Dienst des Konzeptes der Kreislaufwirtschaft gesetzt wird, auch vom Wirtschaftsministerium.