• 62. Förderung der erneuerbaren Energien in Luxemburg
  • Auszug Regierungsaussage

  • Le Gouvernement a pour ambition de s’engager dans un processus de transition énergétique afin de pouvoir recourir à long terme essentiellement aux différentes formes d’énergies renouvelables.

    A l’horizon 2020, au moins 11% de la consommation nationale sera couverte par des énergies renouvelables. Le plan d’action pour le développement des énergie renouvelables établi dans le cadre de la directive 2009/28/CE sera revu afin d’analyser les possibilités pour pouvoir dépasser le seuil visé actuellement en recourant le cas échéant à des possibilités de coopération dans la Grande Région et avec d’autres Etats membres.

    La situation budgétaire tendue exige une utilisation efficace des ressources publiques engagées dans la réduction de la consommation d’énergie et le recours à des énergies renouvelables. A cette fin le Gouvernement réalisera une actualisation de l’étude de potentiel sur les sources d’énergies renouvelables au Luxembourg avec le but d’améliorer le cadre pour la promotion des énergies renouvelables sur notre territoire. Un suivi plus soutenu sera mis en place pour surveiller d’un côté les coûts et l’éventuel surchauffement du marché et de l’autre côté l’efficacité des aides pour être en phase avec l’objectif minimum de 11% d’énergies renouvelables.

  • Stand der Umsetzung/Meco-Kommentar Stand der Umsetzung/Meco-Kommentar

  • In einigen Bereichen der Erneuerbaren Energien hat sich durchaus etwas getan. Die Potentialstudie für EE wurde erneuert, weitere Standorte für Windparks durch das Wegfallen eines Flughafenradars frei, im Nachhaltigkeitsministerium liegt für Investoren eine Karte bereit, welche die Zonen ausweist, die prinzipiell für Windkraftanlagen in Frage kommen, eine KWK-Zentrale wird von Erdgas auf Holzpellets umgestellt, garantierte Einspeisetarife (auch für größere, kollektive PV-Anlagen) wurden bestätigt oder eingeführt, seit Herbst 2017 wird in den Medien wieder aktiv für PV-Anlagen geworben. Mit anderen EU-Mitgliedsstaaten gibt es Kontakte, um deren Überschuss an Erneuerbaren Energien rechnerisch nach Luxemburg transferieren zu können. Ende Oktober 2017 wurde in diesem Sinne ein erster Kooperationsvertrag mit Litauen unterzeichnet, ein weiterer mit Estland wurde in Aussicht gestellt.

  • Qualität der Umsetzung Qualität der Umsetzung

  • Luxemburg bleibt – mit einer Eigenproduktion von aktuell weniger als 5% des Endenergiebedarfs – europäisches Schlusslicht bei den Erneuerbaren Energien. Es wird höchste Zeit, die Photovoltaik noch viel entschlossener zu fördern – immer noch sind z.B. die administrativen Hürden sowie die Netzanschlussgebühren für PV-Anlagen zu hoch – und eine Strategie zur nachhaltigen energetischen Nutzung von Biomasse in die Wege zu leiten. Sonst bleibt das Erreichen des Ziels von 11% EE im Jahr 2020 weiterhin zu einem wesentlichen Teil abhängig vom Beimischen der äußerst umstrittenen Agrokraftstoffe in Diesel und Benzin, respektive von sogenannten „flexiblen Mechanismen“, also bilateralen Verträgen mit EU-Staaten, welche Überkapazitäten bei den Erneuerbaren haben.