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30. Durchgrünung der Viertel vorantreiben – Kompensationssystem überarbeiten
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Auszug Regierungsaussage
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Protection de l’environnement
Le Gouvernement veillera à l’identification de nouveaux outils et mécanismes afin d’encourager le développement de la biodiversité au sein des quartiers, sans pour autant créer de nouvelles procédures lourdes et fastidieuses. Dans ce contexte, les procédures ainsi que les mesures de compensation écologiques à l’intérieur du périmètre d’agglomération seront analysées quant à leur efficacité, simplicité et proportionnalité et elles seront par la suite adaptées et réduites au sein du périmètre d’agglomération, dans le respect des règles européennes.
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Stand der Umsetzung/Meco-Kommentar

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Ein Reformtext des Naturschutzgesetzes liegt vor, in dem das Kompensierungssystem abgeändert werden soll. Dieser beinhaltet jedoch erhebliche Abschwächungen des Schutzes von innerörtlichem Grün. Die Reform wird nach Ansicht zahlreicher Akteure langfristig nicht zu mehr Grün in den Ortschaften führen und sogar den Verlust von Lebensräumen ohne adäquaten Ersatz antreiben.
Von einer Offensive im Sinne der Steigerung der Biodiversität sind bis dato nur sehr bescheidene Maßnahmen erkennbar (z.B. wird an einem Konzept für Straßenbäume gearbeitet, dabei ist man aber weit von der Umsetzung dieser Koalitionsvorgabe entfernt. Zudem wurde ein „concours“ bei Gemeinden für die Planung / Durchführung von diversen Biodiversitätsprojekten durchgeführt, doch auch dies ist ein Tropfen auf den heißen Stein).
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Qualität der Umsetzung

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Nach Ansicht des Mouvement Ecologique stellt der Regierungsvorschlag eine gravierende Infragestellung von Naturschutzaspekten dar. Zudem fehlt es an fachlich fundierten Daten, die den Regierungsvorschlag untermauern würden. Dies führte zu Kritiken seitens vieler Akteure, neben den Umweltorganisationen auch des „observatoire de l’environnement naturel“ sowie sogar dem Architektenverband.