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66. Förderung von klimaresilienten Kulturen – Monokulturen reduzieren
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Auszug Regierungsaussage
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Compte tenu des effets de plus perceptibles du réchauffement climatique, le Gouvernement promouvra des cultures adaptées à l’évolution des conditions climatique et plus résistantes à la sécheresse tout en réduisant le risque de perte de rendement et de qualité. En outre, le Gouvernement favorisera davantage la rotation de différentes espèces végétales au lieu de monocultures.
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Stand der Umsetzung/Meco-Kommentar

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Luxemburg treibt den jährlichen Fruchtwechsel auf Äckern relativ gemischt voran – dies ist eine Maßnahme, die Bodenfruchtbarkeit und effiziente Nährstoffausnutzung fördert, sowie zur Minderung von Schädlingen beiträgt:
Die Bestimmung zum Fruchtwechsel im Rahmen der Konditionalität der EU-Agrarsubventionspolitik ist mitunter hierzulande leider nur noch optional und die Regeln insgesamt wenig ambitioniert – die Hauptkultur darf in Luxemburg 4 Jahre in Folge eingesät werden. Zurzeit profitieren vor allem Produzenten von Silomais von den Auflagen – was im Hinblick auf die Auswirkungen auf Umwelt und Wasserqualität aber stärker geprüft werden sollte. Gleichzeitig gibt es aber auch ein freiwilliges Förderprogramm (AUKM 548 Fruchtfolge und Diversifizierung der Ackerkulturen), das relativ gut angenommen wird (32 % der Ackerfläche Luxemburgs). Es sollte noch einmal geprüft werden, wie die Auflage ambitionierter gestaltet werden könnte, in Abstimmung mit dem Förderprogramm. Des Weiteren fand eine Feldbegehung für Landwirte zu diesem Thema statt – im Rahmen des 2022 schon angelaufenen Forschungsprojektes ADAPT „Smart Cropping to Adapt Luxembourg Agriculture to Climate Change“ (geleitet vom Luxembourg Institute of Science and Technology und finanziert vom Fonds national de la recherche und vom Landwirtschaftministerium).